Nachfolgend sind die Vorschriften für die am meisten legalisierten Urkunden für und aus dem Ausland angegeben. Wenn Sie nicht sicher sein sollten, daß Ihre Urkunden diesen Vorschriften genügen oder Sie haben einen Sonderfall, würde Ihnen eine rechtzeitige (kostenlose) Beratung mit uns viel Unannehmlichkeiten, Zeitverlust und Mittel sparen.

Vorschriften für die Urkunden zur Übersetzung und Legalisation für Ausland:

  • Geburtsbescheinigung, Heiratsbescheinigung, Familienstand, Verwandtschaftsverhältnisse, ständige Anschrift, Sterbeurkunde – sie haben Duplikate zu sein (kein Original oder notariell beglaubigte Kopien) oder in seltenen Fällen Kopien, beglaubigt von der ausstellenden Gemeinde mit Originalrechteckstempel für Ausland. Die Urkunden haben zwingend einen Rechteckstempel der ausstellenden Gemeinde, der die Echtheit der Unterschrift und des Siegels darauf beglaubigen, zu haben.
  • Studienbescheinigung – es sollen die Fakultät, das Fach, das Immatrikulationsjahr, die Dauer, die Bildungsstufe, wofür Sie studieren und wofür und für wo sie Ihnen dient, ausgefüllt sein; Bescheinigung von einer Grund- oder Mittelschule für Versetzung – sie soll nicht nur vom Klassenleiter, sondern auch von Schulleiter unterzeichnet sein.
  • Diplom für Mittelschulabschluß, Diplom eines Collegs, Diplom für Hochschulabschluß, Anlage zum Diplom für Hochschulabschluß, Akademischer Nachweis, Diplom für Weiterbildung (einschließlich der von medizinischen Schuleinrichtungen Ausgestellten) – wir raten Ihnen uns das Original zu bringen, wonach es Ihnen zurückgegeben wird. Wenn Sie uns trotzdem eine Kopie bringen, so müssen außerordentlich deutlich der Siegel der Schuleinrichtung und die Unterschrift des Direktors oder Rektors und Dekans zu sehen sein. Bei den Akademischen Nachweisen – haben die Vorschriften wie bei der Studienbestätigung erfüllt zu sein.
  • Führungszeugnis – es soll zwei Unterschriften aufweisen – des Richters und des Sekretärs und Siegel des jeweiligen Gerichts; Gerichtsbeschluß für Anmeldung einer Firma, Bescheinigung für aktuelle Lage – sie sollen mit einer frischen Unterschrift eines Richters (Gerichtsvorsitzenden) und Originalsiegel (keine notariell beglaubigte Kopien) sein; Vollmacht oder Erklärung – die Unterschriften des Vollmachtgebers oder des Erklärenden sollen notariell beglaubigt sein.
  • Arztattest für Erwerbstätigkeit im Ausland – alle Ihre Angaben sollen ausgefüllt sein, die am Anfang der Urkunde stehen. Sie sollen alle Untersuchungen, einschließlich Wassermann, Aids und Psychiater, mitgemacht haben, da die Möglichkeit besteht, wenn die Urkunde auch ohne sie legalisiert wird (was außerordentlich selten passiert), daß ein Problem bei der Einreise in das jeweilige Land entsteht; Impfungspaß eines Kindes (das Gesundheitsbuch des Kindes wird nicht legalisiert) – es sollen alle bis zum Zeitpunkt erfolgten Impfungen eingetragen sein und der Hausarzt soll zwingend jede Seite unterzeichnet und gestempelt haben.
  • Bankbescheinigung – wenn sie von Ihrer Hausbank ausgestellt wird, sollten Sie erklären, daß Sie sie für Übersetzung und Legalisation für Ausland benötigen und sie hat von zwei zuständigen Personen, die ihre Unterschriftsproben bei der BNB hinterlegt haben, unterschrieben zu sein.

 

Sehr geehrte Kunden, wenn Ihnen entsprechende Urkunde ausgestellt werden, so überprüfen Sie bitte verbindlich die Korrektheit der darin eingetragenen Daten, damit keine zugelassenen Fehler sind, da wir keinerlei Korrekturen zu den Urkunden machen können oder sie in der Übersetzung verändern.

 

Alle Urkunden, die vom Ausland für Bulgarien kommen, egal was sie sind, egal ob sie Kopien oder Originale sind, sollen sie Apostille haben, damit sie übersetzt werden und die Konsularabteilung unsere Übersetzung beglaubigt.

Die Apostille stellt eine Beglaubigung der Urkunde vom Justizministerium oder vom Außenministerium der Republik Bulgarien, gemäß der Haager Konvenz vom 5. Oktober 1961 dar. Sie ist erforderlich, wenn die übersetzten Urkunden für ein Land bestimmt sind, das die oben angeführte Konvenz unterzeichnet hat. JEDES Land bestimmt selbst welche ihre Behörden berechtigt sind, eine Apostille zu setzen. Detaillierte Information können Sie auf dieser Adresse erhalten

Staaten, welche die Haager Konvenz vom 5. Oktober 1961 unterzeichnet haben:

Österreich, Australien, Andorra, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Barbados, Bahamas, Weißrussland, Belgien, Beelitz, Bosnien und Herzegowina, Botswana, Brunei, Bulgarien, Großbritannien, Venezuela, Deutschland, Griechenland, Israel, Irland, Spanien, Italien, Kasachstan, Zypern, China nur für die Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Makao, Kolumbien, Lettland, Lesotho, Liberia, Litauen, Liechtenstein, Luxemburg, Mauritzyen, Mazedonien, Malawi, Malta, die Marschallinseln, Mexiko, Namibia, Niyu, Neuseeland, Norwegen, Panama, Portugal, Rumänien, die Russische Föderation, Salvador, Samoa, San Marino, Swasiland, Saint Kids und Nevis, die Seychellen, Slowenien, Surinam, die USA, Tonga, Trinidad und Tobago, die Türkei, Ungarn, Fidji, Frankreich, Holland, Kroatien, die Tschechische Republik, die Schweiz, Schweden, Südafrika, Japan.

 

Die Ausnahmen sind zwei:

  • Urkunden, die aus Staaten kommen, mit denen Republik Bulgarien Rechtshilfe hat - Österreich, Aserbaidschan, Algerien, Armenien, Vietnam, Georgien, Griechenland, Spanien, Jemen, Zypern, Koreanische Volksdemokratische Republik, Kuba, Kuweit, Lybien, Mongolei, Polen, Rumänien, die Russische Föderation und für die Staaten des ehemaligen GUS, ausgenommen Litauen, Lettland und Estland, Syrien, Vereinigte Republik Jugoslawien und für die Staaten der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien - Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Frankreich, Tschechien, wobei als Rechtsnachfolger zum Vertrag auch Slowakyen ist. Falls zwischen der Republik Bulgarien und einem anderen Staat ein Vertrag für Rechtshilfe abgeschlossen ist, wird das Verfahren der Legalisation der übersetzten Urkunden erleichtert, die erforderlichen Beglaubigungen sind weniger und es werden niedrigere staatliche Gebühren bezahlt. Die Legalisation mit Apostille ist nicht zwingend.
  • Die Urkunden, die aus Kanada, Kuwait, China, Indien kommen – sollen Originalsiegel unserer Botschaft im jeweiligen Land aufweisen

Die Konsularabteilung beglaubigt nicht die Übersetzungen von Urkunden, die im Ausland gemacht sind. Die Übersetzung soll noch einmal im Bulgarien  gemacht werden. In vielen Staaten wird die Übersetzung zu der Urkunde geheftet und darauf eine Apostille gesetzt. Die Urkunde ist wiederum nicht in Ordnung, da die Apostille auf die Urkunde selbst zu setzen ist.